adatia Verlag

Das erzählte Sachbuch zu Politik und Gesellschaft
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Die Rache des Geldes

Das Dilemma der Wirtschaft: Wachsen zu müssen, um Arbeit zu haben

 Die Rache des Geldes

Hellmut Butterweck

Die Rache des Geldes

Von Wachstumsgrenzen und dem Ende des Neoliberalismus

Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung, Armut? „Mehr Wachstum” hieß das Allheilmittel vor der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Und weiteres Wachstum soll nun aus der Krise führen. Dabei ist „mehr Wachstum” nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.
Das Wachstumsdogma scheitert nicht nur an den Grenzen der Natur. Den dicksten Strich durch die Rechnung macht die Arbeitslosigkeit. Hellmut Butterweck erschüttert den Wachstumsglauben und belegt auch, warum der laufende Verlust von Arbeitsplätzen durch die Zunahme der Produktivität - die Verdrängung menschlicher Arbeitskraft durch billigere Energie - das kommende Problem entwickelter Industriegesellschaften ist.

“Die Rache des Geldes” ist die notwendige Ergänzung zur ökologischen Wachstumskritik. (weiterlesen…)



Eisberg voraus

Der weiße Ritter oder Eisberg voraus

Im Dialog mit einem Buch über Energie, Umwelt, Wachstum und Klima

Steigender Verbrauch von Rohstoffen, man kann auch Wirtschaftswachstum dazu sagen, heißt, heute mehr Energie einzusetzen als gestern, um morgen mehr Güter und Waren zu produzieren als heute. Das daraus resultierende Knappheitsproblem wird flankiert von der Klimawandeldiskussion, da Wirtschaftswachstum bis jetzt untrennbar mit dem Ausstoß von CO2 verbunden ist.
Es tauchte aber auch ein weißer Ritter am Horizont auf: regenerative oder erneuerbare Energien. Darunter verstehen wir Energie aus Erdwärme, Wind, Sonne, Wasser und Biomasse.

„’Erneuerbare Energien’ lautet das Zauberwort, welches ganze Landschaften verändert. … Zur Entscheidungsfindung, welcher Weg besonders zukunftsträchtig ist, sind verschiedene Kriterien zu beachten: Da wären zunächst die Auswirkungen auf die An- oder Abbaufläche selbst zu untersuchen, beispielsweise die Rodung von Wald, das Graben von Minen zur Rohstoffgewinnung oder die Errichtung von Gebäuden. Anschließend muss der Energieaufwand berechnet werden, der zur Anlage von Plantagen oder von industriellen Einrichtungen sowie der Herstellung von Geräten und Maschinen notwendig ist. Dieser Energieaufwand muss dem Energiegewinn aus der künftigen Produktion gegenübergestellt werden. Als letzter Punkt ist die mengenmäßige Verfügbarkeit zu untersuchen. Eignet sich der eingeschlagene Weg tatsächlich, fossile Energieträger in nennenswertem Umfang abzulösen?”

Der Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung soll laut einer Aussage des Bundesumweltministers Norbert Röttgen (http://www.zeit.de/2009/47/Roettgen) in Deutschland auf 100% angehoben werden.

„Der Traum von Ökofundamentalisten: Eines schönen Tages werden alle fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien abgelöst. (weiterlesen…)



Kritik am reinen Wachtumsdenken

Die Rache des Geldes von Hellmut Butterweck

“… ein den Dingen auf den Grund gehender, sorgfältig recherchierender und weitgehend auch für Wirtschaftslaien verständlich schreibender Journalist … eine tiefschürfende Analyse … ”

schreibt Heiner Boberski in der Wiener Zeitung (Print vom 06.10.2009), hier online



Arbeit ist keine Ware

Die Rache des Geldes von Hellmut Butterweck

“… Kenner der Wirtschaftsgeschichte und der Geschichte der ökonomischen Theorien … fakten- und gedankenreiches Buch … Insbesondere die Behandlung der Arbeit oder der Arbeitskraft als eine Ware unter anderen hat, wie Butterweck zeigt, zur Konsequenz, dass Millionen von Menschen ihr Recht auf ein Leben nach eigenen Vorstellungen aberkannt wird. Sie werden buchstäblich zur Verfügungsmasse des Kapitals.”

schreibt P.E.N.-Präsident Johano Strasser in “Die Presse” (Print vom 5.9.2009), hier online