adatia Verlag

Das erzählte Sachbuch zu Politik und Gesellschaft
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Mehr Holzpellets sind kein Segen für die Umwelt

Ökologische Revolution? - Mitnichten!

Unter dem Stichwort “ökologische Revolution” wurde vor kurzem über eine Prognose des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BBE) berichtet (u.a. hier).

Glaubt man dem BBE, so kann der Einsatz von Holzpellets bis zum Jahr 2020 von derzeit einer Millionen Tonnen auf acht Millionen Tonnen gesteigert werden. Auch in anderen Bereichen, etwa der Stromerzeugung, soll der Einsatz von Biorohstoffen drastisch angehoben werden. Ein Segen für die Umwelt? (weiterlesen…)



Differenzierter Überblick

Wald ohne Hüter von Peter Wohlleben

“Wer es liest, lässt sich … nicht mehr in die Irre führen - insofern ein gefährliches Buch”

Holzrausch von Peter Wohlleben

“…ein differenzierter Überblick über die … Nachhaltigkeitsdebatte”

Nationalpark Nr. 144 2/2009



Wald? Welcher Wald?

oder “Bäumchen wechsel dich”

von Peter Wohlleben

Kürzlich konnte man auf Welt online lesen, dass „die Wälder” global eher zu- als abnähmen. So etwa am Rande der Sahara, wo ein Vorrücken von Büschen und Bäumen nach Norden zu beobachten ist. Wie problematisch der Begriff „Wald” jedoch ist, können wir jeden Tag vor der eigenen Tür nachvollziehen: (weiterlesen…)



Der Wald - ausgeplündert und verarmt

Das Heizen mit Holz ist nicht CO2-neutral

Aus dem Rundbrief des Forums für Umwelt und Entwicklung (via Schattenblick)

Von Peter Wohlleben

“Auf den einzelnen Baum bezogen stimmt die Bilanz: Beim Verfeuern wird nur so viel Treibhausgas frei, wie die Pflanze beim Wachstum aufgenommen hat. Auf den Wald bezogen ist dies jedoch nicht richtig. Argumentiert wird von der Brennstofflobby, dass es egal sei, ob das Holz verbrannt werde oder verrotte - schließlich werde beim Zersetzen durch Pilze und Bakterien genauso viel CO2 freigesetzt wie beim Verfeuern. Und hier verlässt die Argumentation den Boden der Tatsachen. Wälder sind natürliche CO2-Senken. Verrottende Baumstämme werden dort nicht vollständig abgebaut, sondern reichern sich in Form von Humus in tieferen Bodenschichten an. Häufig ist mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert als im Holz der Bäume.

Entnimmt man nun laufend Stämme, so reichert der Wald entsprechend weniger Kohlenstoff an. Diese Differenz muss der Biomassenutzung in Rechnung gestellt werden. Zudem enthalten bewirtschaftete Wälder weniger als 50 Prozent der Holzmasse in Form von Bäumen als ein Urwald auf gleichem Standort.”

Mehr dazu in “Holzrausch - Der Bioenergieboom und seine Folgen” von Peter Wohlleben



Holzrausch

 Wie die Bioenergiepolitik auf den Holzweg gerät…

Holzrausch

Peter Wohlleben

Holzrausch

Der Bioenergieboom und seine Folgen

Bioenergie boomt. Ob als Pellets, Biodiesel oder Biogas, die Nachfrage nach Energie aus Biomasse steigt und steigt. Nicht zuletzt des Klimas wegen, wird den sympathischen Energieträgern doch eine ausgewogene Ökobilanz nachgesagt. Und politische Zielvorgaben, Förderprogramme sowie der steigende Ölpreis heizen die grüne Goldgräberstimmung weiter an.

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Wald ohne Hüter

Etikettenschwindel Naturschutz

Wald ohne Hüter

Peter Wohlleben

Wald ohne Hüter

Im Würgegriff von Jagdinteressen und Forstwirtschaft
Ein Förster erzählt

„Einer der letzten Urwaldriesen fällt rauschend zu Boden. Mit ihm verschwinden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Schachbrettartige Plantagen mit fremden Baumarten beanspruchen plötzlich tausende von Quadratkilometern. Großmaschinen, die das Holz ernten, hinterlassen auf Jahrzehnte verwüsteten Boden. Insekten, die in diesen tristen Monokulturen siedeln, werden mit der Giftspritze bekämpft.
Sie glauben, wir sprechen über Urwaldvernichtung in der Dritten Welt? Nein, wir sprechen von Deutschland.“

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