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Das erzählte Sachbuch zu Politik und Gesellschaft
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Die Rache des Geldes

Das Dilemma der Wirtschaft: Wachsen zu müssen, um Arbeit zu haben

 Die Rache des Geldes

Hellmut Butterweck

Die Rache des Geldes

Von Wachstumsgrenzen und dem Ende des Neoliberalismus

Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung, Armut? „Mehr Wachstum” hieß das Allheilmittel vor der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Und weiteres Wachstum soll nun aus der Krise führen. Dabei ist „mehr Wachstum” nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.
Das Wachstumsdogma scheitert nicht nur an den Grenzen der Natur. Den dicksten Strich durch die Rechnung macht die Arbeitslosigkeit. Hellmut Butterweck erschüttert den Wachstumsglauben und belegt auch, warum der laufende Verlust von Arbeitsplätzen durch die Zunahme der Produktivität - die Verdrängung menschlicher Arbeitskraft durch billigere Energie - das kommende Problem entwickelter Industriegesellschaften ist.

“Die Rache des Geldes” ist die notwendige Ergänzung zur ökologischen Wachstumskritik. (weiterlesen…)



“Warum haben Sie keine richtigen Wälder?”

Irans Forstchef besucht Peter Wohllebens ökologischen Waldbetrieb in Hümmel

Das letzte große, zusammenhängende Laubwaldgebiet der Erde ist der Kaspische Wald, gelegen im nördlichen Iran. Die darin vorhandenen Reste an Urwald sind von globaler Bedeutung, da nur sie die Quelle der Artenvielfalt darstellen, von der aus sich der Primärwald (und seine Bewohner) wieder ausbreiten kann.

Zwar schreibt sich die deutsche Forstwirtschaft auf die Fahnen, den Begriff der “Nachhaltigkeit” geprägt zu haben, immer öfter aber stellt sich ihre klassische Waldbewirtschaftung als Irrweg heraus. (weiterlesen…)



Wald? Welcher Wald?

oder “Bäumchen wechsel dich”

von Peter Wohlleben

Kürzlich konnte man auf Welt online lesen, dass „die Wälder” global eher zu- als abnähmen. So etwa am Rande der Sahara, wo ein Vorrücken von Büschen und Bäumen nach Norden zu beobachten ist. Wie problematisch der Begriff „Wald” jedoch ist, können wir jeden Tag vor der eigenen Tür nachvollziehen: (weiterlesen…)



Der Wald - ausgeplündert und verarmt

Das Heizen mit Holz ist nicht CO2-neutral

Aus dem Rundbrief des Forums für Umwelt und Entwicklung (via Schattenblick)

Von Peter Wohlleben

“Auf den einzelnen Baum bezogen stimmt die Bilanz: Beim Verfeuern wird nur so viel Treibhausgas frei, wie die Pflanze beim Wachstum aufgenommen hat. Auf den Wald bezogen ist dies jedoch nicht richtig. Argumentiert wird von der Brennstofflobby, dass es egal sei, ob das Holz verbrannt werde oder verrotte - schließlich werde beim Zersetzen durch Pilze und Bakterien genauso viel CO2 freigesetzt wie beim Verfeuern. Und hier verlässt die Argumentation den Boden der Tatsachen. Wälder sind natürliche CO2-Senken. Verrottende Baumstämme werden dort nicht vollständig abgebaut, sondern reichern sich in Form von Humus in tieferen Bodenschichten an. Häufig ist mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert als im Holz der Bäume.

Entnimmt man nun laufend Stämme, so reichert der Wald entsprechend weniger Kohlenstoff an. Diese Differenz muss der Biomassenutzung in Rechnung gestellt werden. Zudem enthalten bewirtschaftete Wälder weniger als 50 Prozent der Holzmasse in Form von Bäumen als ein Urwald auf gleichem Standort.”

Mehr dazu in “Holzrausch - Der Bioenergieboom und seine Folgen” von Peter Wohlleben