Der weiße Ritter oder Eisberg voraus
Im Dialog mit einem Buch über Energie, Umwelt, Wachstum und Klima
Steigender Verbrauch von Rohstoffen, man kann auch Wirtschaftswachstum dazu sagen, heißt, heute mehr Energie einzusetzen als gestern, um morgen mehr Güter und Waren zu produzieren als heute. Das daraus resultierende Knappheitsproblem wird flankiert von der Klimawandeldiskussion, da Wirtschaftswachstum bis jetzt untrennbar mit dem Ausstoß von CO2 verbunden ist.
Es tauchte aber auch ein weißer Ritter am Horizont auf: regenerative oder erneuerbare Energien. Darunter verstehen wir Energie aus Erdwärme, Wind, Sonne, Wasser und Biomasse.
„’Erneuerbare Energien’ lautet das Zauberwort, welches ganze Landschaften verändert. … Zur Entscheidungsfindung, welcher Weg besonders zukunftsträchtig ist, sind verschiedene Kriterien zu beachten: Da wären zunächst die Auswirkungen auf die An- oder Abbaufläche selbst zu untersuchen, beispielsweise die Rodung von Wald, das Graben von Minen zur Rohstoffgewinnung oder die Errichtung von Gebäuden. Anschließend muss der Energieaufwand berechnet werden, der zur Anlage von Plantagen oder von industriellen Einrichtungen sowie der Herstellung von Geräten und Maschinen notwendig ist. Dieser Energieaufwand muss dem Energiegewinn aus der künftigen Produktion gegenübergestellt werden. Als letzter Punkt ist die mengenmäßige Verfügbarkeit zu untersuchen. Eignet sich der eingeschlagene Weg tatsächlich, fossile Energieträger in nennenswertem Umfang abzulösen?”
Der Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung soll laut einer Aussage des Bundesumweltministers Norbert Röttgen (http://www.zeit.de/2009/47/Roettgen) in Deutschland auf 100% angehoben werden.
„Der Traum von Ökofundamentalisten: Eines schönen Tages werden alle fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien abgelöst. (weiterlesen…)