Wissenswertes und Skurriles von Wahlen, Wählern und Gewählten
Wer die Wahl hat, …
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One man, one vote! So denkt man. Doch nicht bei uns: Erst- und Zweitstimme, Hare- und Niemeyerverfahren, Überhang- und Ausgleichsmandat, negatives Stimmgewicht und Machtindex machen Wahlen in Deutschland wenn nicht zur Qual, so zumindest sehr unübersichtlich.
Die Demokratie hat gegenüber der Diktatur einen erheblichen Nachteil: Sie ist langsam. Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, muss erst eine Einigung darüber herbeigeführt werden, wie man sich einigt, wenn sich nicht alle einig sind. Die Probleme, die sich bei der Suche nach einem fairen Abstimmungsmodus ergeben, kannten schon die alten Griechen und Römer. Viele ihrer Lösungsvorschläge muten aus heutiger Sicht skurril an, andere haben sich über die Jahrtausende bewährt. Und wer hätte gedacht, dass die Papstwahlen des Mittelalters die Entwicklung fairer Verfahren vorantreiben würden? Doch auch moderne mathematische Wahlverfahren haben ihre Schwachstellen und führen zu paradoxen Ergebnissen: Nicht immer erringt der Kandidat mit den meisten Stimmen den Wahlsieg. Und nicht immer bedeuten für eine Partei mehr Wähler auch mehr Sitze im Parlament. Dem amtierenden Richter Kai Flesch gelingt das Kunststück, auf erzählerische und humorvolle Weise Licht in das Dunkel der Wahlverfahren und -systeme zu bringen. |
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Seiten: 256Format: Klappenbroschur, 14x21cm Den Titel als ebook finden Sie hier |
„Es ist der vergnüglichste Wahlführer durch die verwirrende Welt der Wahlsysteme. … witzig und sehr elegant.” Arno Widmann, Frankfurter Rundschau |
