adatia Verlag » Bücher » Die Rede der Macht
Die Rede der Macht
Von der Selbstbeschneidung der Politik
|
Die Rede der Macht Eine Kritik der postdemokratischen Rede Von Hans Hütt |
Die Rede der Macht ist selbstgenügsam. Regierungshandeln verlangt nach einer pragmatischen Prosa. Diese Prosa verfolgt ihre Ziele nüchtern, manchmal etwas umständlich. Neuerdings alternativlos. Alternativloses Reden setzt auf einen Lotuseffekt gegen Einwände, schottet sich ab gegen die Idee des Wettstreits. So beschreibt der Berliner Publizist und Rhetoriktrainer Hans Hütt Merkmale postdemokratischen Redens. Dafür hat er Regierungserklärungen der letzten vierzehn Jahre analysiert. Skeptisch gegenüber philologischen und normativen Ansprüchen setzt Hütt auf dichtes Lesen. Es fördert mehr zu Tage, als vielen Rednern bewusst zu sein scheint. Der Autor dekonstruiert das postdemokratische Reden als eine Selbstbeschneidung der Politik. Indem postdemokratische Politik das Denken in Alternativen verweigert, lähmt sie den politischen Wettbewerb. Kein Wunder, dass die Bürger darauf mit Verdruss reagieren. Hütts Analyse schärft den Blick für die Chancen, die Autonomie des Politischen wieder zur Geltung zu bringen. |
|
Seiten: ca. 240 Format: Broschur, 14 x 21 cm ISBN: 9783940461155 Preis: € 17,40 (D) Erscheint: Herbst 2012 |
|
Tags: Hans Hütt· politische Rede· Postdemokratie· Regierungserklärung· Rhetorik




















